Die Zirbeldrüse

Was hat die Zirbeldrüse mit dem Auge des Horus zu tun? 
Welches alte Wissen steckt dahinter?

Das dritte Auge


In der Mitte des menschlichen Gehirns, ungefähr auf der Höhe mittig unserer Augenbrauen, liegt eine kleine, versteckte Drüse – die Zirbeldrüse oder auch Epiphyse genannt wird. Offiziell dient sie zur Regulation des Tag- und Nachtrhythmus, indem sie das Hormon Serotonin in Melatonin umwandelt. 

Beides sind sogenannte Neurotransmitter. Serotonin wird während des Tages ausgeschüttet und gilt als Glückshormon und Stimmungsaufheller. Bei Dunkelheit wird es von der Zirbeldrüse zu Melatonin umgewandelt, welches das Schlafverhalten einleitet. Melatonin hat ebenfalls antioxidatives Potential, was, im groben gesagt, das Immunsystem fördert, Schädlinge eliminiert und so die nächtliche Regeneration ungemein fördert. Es gibt aber noch einen weiteren Fakt über die Zirbeldrüse, der offiziell so gut wie nie erwähnt wird und das nicht grundlos. Denn die Zirbeldrüse kann aus Serotonin und Melatonin, unter bestimmten Bedingungen, einen Stoff namens DMT (Dimethyltryptamin) herstellen. DMT ist ein körpereigenes endogenes Halluzinogen, welches intensive Träume, meditative Zustände und mystisch-spirituelle Erfahrungen hervorrufen kann. Auch bei Geburt und Tod – und auch Nahtoderfahrungen – wird DMT vom Körper ausgeschüttet, lässt uns außerkörperliche Erfahrungen machen und versetzt uns in einen anderen Bewusstseinszustand, in dem wir uns vom physischen Körper lösen. Es wird zwar hauptsächlich von der Zirbeldrüse ausgeschüttet, kann aber auch von Lunge, Schilddrüse und Nebennieren produziert werden. Darauf fundieren auch bestimmte Atemtechniken, die tiefe Entspannung und meditative Zustände hervorrufen können. 

DMT hat auch ein erhöhtes Vorkommen in der Natur, wo es in unterschiedlichen Konzentrationen im Pflanzenreich nachgewiesen wurde. Schon bei den Urvölkern war diese Substanz bekannt. Sie verarbeiteten Pflanzen mit hohem DMT-Gehalt zu Getränken für besondere rituelle Ereignisse, um sich mit dem Ganzen, dem All, der Urenergie zu verbinden – so wird auch heute noch von südamerikanischen indigenen Völkern das Getränk Ayahuasca hergestellt und gebraucht. Studien zeigen, dass sich DMT in therapeutischer Behandlung auch gegen Depressionen, Substanzabhängigkeit und posttraumatischer Belastungsstörung einsetzen lässt. 

Leider missbrauchen viele junge, unerfahrene Menschen dieses Getränk zum Spaß und Drogenersatz, was schnell zu „Horrortrips“ führen kann, da sie sich in ihrer Unwissenheit gegen die Wirkung der Pflanze wehren. Wenn man aber spirituell Fortgeschritten ist, um seine wirkliche Existenz als Seele weiß und sich in seiner Mitte befindet, kann man DMT durch Meditation selbst ausschütten und die äußere Einnahme wird überflüssig. So erreicht man die nächste, körperlose Stufe, macht übersinnliche Erfahrungen und wird „übermenschlich“. Man erkennt, welche Macht sein Körper und vor allem seine Gedanken haben. Bereits in den alten Kulturen waren die Zirbeldrüse und viele meditative Techniken zur Produktion von DMT bekannt. Das ägyptische Auge des Horus – auch das dritte Auge genannt - ist ein maßstäbliches Abbild der Zirbeldrüse, die tatsächlich eine eigene lichtempfindliche Netzhaut besitzt und so entsprechend der Helligkeit bzw. Dunkelheit fungieren kann. Bereits damals galt sie als Zeichen der spirituellen Erleuchtung und Verbindungsmöglichkeit zum Göttlichen. Und genau hier ist der Punkt, weshalb diese Fähigkeit vor uns verborgen gehalten wird. In so gut wie keinem Lehrbuch oder Museum wird DMT erwähnt, obwohl seine Existenz längst mehrfach bewiesen wurde. Abgesehen davon, dass Esoterik sowieso offiziell verpönt wird, ist dies eine weitere Methode uns von unserem eigentlichen Selbst und der Möglichkeit der Selbstheilung fernzuhalten. Die Menschheit soll nicht wissen, zu was sie imstande ist, welche Macht ihr innewohnt und, dass sie tatsächlich mehr ist, als der physische Körper. Wenn man einmal eine spirituelle Erfahrung gemacht hat, kann man die Existenz von etwas Übernatürlichem nicht mehr leugnen.